Veröffentlicht am 17.10.2026
Brennholz richtig lagern, damit es trocken bleibt
Ein guter Holzstapel trocknet weiter, ein schlechter macht das Holz wieder feucht. Vier Grundregeln genügen, damit Ihre Lieferung ihre Qualität behält.
Viele denken, mit der Lieferung sei die Arbeit erledigt. Doch erst die Lagerung entscheidet, was Sie im Winter tatsächlich verheizen. Scheite mit 18 % Restfeuchte, die monatelang direkt auf der Erde liegen, können wieder über 25 % steigen – und dürfen dann nach der 1. BImSchV gar nicht mehr verbrannt werden.
Abstand zum Boden
Legen Sie die unterste Reihe nie direkt auf die Erde. Paletten, Kanthölzer oder zwei Reihen Steine schaffen ein Luftpolster gegen aufsteigende Feuchtigkeit.
Oben abdecken, seitlich offen lassen
Ein Dach, ein Blech oder eine Plane nur auf der Oberseite hält den Regen ab. Den ganzen Stapel einzupacken ist ein häufiger Fehler: Die Feuchtigkeit aus dem Holz kondensiert unter der Plane und tropft zurück.
Der richtige Platz
Ein sonniger, windiger Platz trocknet das Holz viel schneller als eine schattige Ecke. An einer Hauswand lassen Sie etwa zehn Zentimeter Abstand, damit die Luft dahinter zirkulieren kann.
Im Haus nur den Wochenvorrat
Holen Sie nur die Menge ins Haus, die Sie in einer Woche verbrauchen. Ein großer Vorrat im Wohnraum gibt Feuchtigkeit ab und kann Holzinsekten beherbergen.